Forsttechnik-Trends

Dr. Reiner Hofmann, Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF), Groß-Umstadt
Trotz der über 30 Mio. Festmeter Sturmholz in Folge des Orkanes Kyrill im Januar 2007 hat sich aufgrund des wachsenden Rohstoffbedarfs der Holzindustrie der angeheizte Holzmarkt nur vorübergehend beruhigt. Zudem haben sich im Energiesektor Versorgungsengpässe bei Holz-Pellets und Hackschnitzeln gezeigt. Auch in den kommenden Jahren ist mit Versorgungsengpässen und einer weiter wachsenden Konkurrenz zwischen der stofflichen und energetischen Verwertung von Holz zu rechnen. Vor diesem Hintergrund sind wirkungsvolle Initiativen und Programme zur Mobilisierung zusätzlicher Holzmengen das aktuelle Schlüsselthema in der Forst- und Holzbranche. Der Fokus richtet sich dabei auf die hohen ungenutzten Vorräte, insbesondere im kleinen Privatwald. Am Forsttechnikmarkt führen diese Rahmenbedingungen zu stabilen Absatzzahlen auf hohem Niveau, die zusätzlich durch die positive Grundstimmung aus dem konjunkturellen Aufschwung gestützt werden. 

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