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Feldroboter auf der Agritechnica 2007 in Aktion


Die Automatisierung ist in der Landwirtschaft bereits weit fortgeschritten. Sie erleichtert vielfach die Arbeit und entlastet von Routinetätigkeiten. So sind im Stall-Hofbereich seit einigen Jahren unter anderem Melkroboter, Spaltenschieber und auch die automatisierte Getreidetrocknung etabliert. Autonome Fahrzeuge wurden erstmals 1999 auf der Agritechnica gezeigt, sie konnten sich aber bisher nicht durchsetzen. Das autonome Fahren und das Arbeiten außerhalb geschlossener Räume setzen eine komplexe Regelungstechnik voraus, die auf eine Vielzahl von möglichen externen Einwirkungen flexibel reagieren können muss. Weltweit werden gegenwärtig an verschiedenen Universitäten und Instituten Feldroboter entwickelt, die in der Lage sind, sich im Feld zu orientieren und die planmäßig Aufgaben erledigen können. Auf der Agritechnica wird diese neue Generation der Feldroboter vorgestellt.

 

Entwickler aus Deutschland und aus den Niederlanden werden in der Halle 16 die Leistungsfähigkeit ihrer Robots demonstrieren. Dabei werden sie einen eigens dafür angelegten Parcour absolvieren, auf dem sie sich selbst orientieren, fortbewegen und bestimmte Aufgaben erledigen, zum Beispiel Pflanzen zählen. Gerade im Feldversuchswesen könnten erste Umsetzungsschritte in die Praxis erfolgen. Hier stellt das Bonitieren (Anzahl der Pflanzen, Wuchshöhe, Blattfarbe=Ernährungszustand, Krankheitsbefall) eine aufwendige Arbeit dar, die durch Roboter mit geeigneter Sensorik geleistet werden kann. Deutliche Fortschritte in punkto Zuverlässigkeit und Kostenreduktion können durch die Kombination verschiedener Sensoren und die geschickte Integration der unterschiedlichen Informationen erreicht werden.

 

 


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