Trends bei der Technik für die Futterernte

Dr. Horst Cielejewski, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Münster
Alle Glieder der Verfahrenskette „Silageernte“ vom Feld bis in den Trog, oder neuerdings auch in die Biogasanlage, müssen möglichst optimal aufeinander abgestimmt sein, um hochwertige Futterkonserven von Gras und Mais zur Verfügung zu stellen. Dabei gilt es, wichtige Kenngrößen einzuhalten. Wobei durch den Bereich Biogas einerseits die Vielfalt neuer Erntegüter zunimmt (z.B. Getreideganzpflanzensilage, Grünroggen, Sudangras, Sonnenblumen) und auch eine intensivere mechanische Aufbereitung Bedeutung erlangt und andererseits auch die großen Erntemengen, die für eine Biogasanlage zusammenkommen, nach hoher Schlagkraft, geeigneter Logistik und ausgefeiltem Management verlangen. Vor diesem Hintergrund wird die gesamte Erntekette immer häufiger von Lohnunternehmern/Maschineringen angeboten und auch von den Landwirten angenommen. Die Verantwortlichkeit für den Ernteablauf und auch für die Qualität liegt damit in einer Hand. Der Dienstleister bekommt auf der anderen Seite die Möglichkeit, seine Maschinen und Geräte effizient einzusetzen und auszulasten sowie eine hochwertige und kostengünstige Arbeitserledigung sicherzustellen. Auch aus rechtlichen Gründen sollte die landwirtschaftliche Tätigkeit erst im Silo der Anlage enden. Sonst würden beispielsweise Transporte zur Biogasanlage mit allen Konsequenzen gewerblich. 

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