Internationaler Saatgutkongress 2007: Europäische Saatgutwirtschaft - Fit für die Zukunft?!

 |  | |  Der Saatgutkongress wird von der Agrarzeitung Ernährungsdienst in Zusammenarbeit mit der DLG durchgeführtdurchführt
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Kaum ein Betriebsmittel ist so reguliert wie Saatgut. Die komplexe europäische Saatgutgesetzgebung entwickelt sich für die Wirtschaft zunehmend zu einer Kostenbelastung im Wettbewerb. Der Nutzen für die Landwirte steht dagegen in Frage. Hinzu kommt in Brüssel der Wunsch, Bürokratie und Regulierung auf das erforderliche Maß zu beschränken. Auf dem Saatgutkongress, den die Agrarzeitung Ernährungsdienst des Deutschen Fachverlages in Zusammenarbeit mit der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) am 14. November 2007 auf der Agritechnica in Hannover durchführt, wird Dr. Michael Flüh, Leiter des Referates "Biotechnologie und Pflanzengesundheit" in der Generaldirektion Gesundheit und Konsumentenschutz, die aktuelle Diskussion in der Brüsseler EU-Kommission darstellen und Möglichkeiten einer vereinfachten Verwaltung skizzieren.
Auf der anderen Seite ist die Saatgutwirtschaft zunehmend auf den Schutz ihres geistigen Eigentums angewiesen. Denn sie bietet mit Saatgut heute ein Hightech Produkt, das allerdings durch Vermehrung sehr leicht zu kopieren ist. Züchter brauchen einen effizienten Schutz als ausreichenden Anreiz für dringend erforderliche neue Entwicklungen. Dr. Michael Kock, der sich als Abteilungsleiter der Syngenta Crop Protection AG international mit dem Schutz des geistigen Eigentums befasst, wird den komplexen Zusammenhang zwischen Patenten und Sortenschutz sowie einer nachhaltigen Saatgutindustrie und Landwirtschaft beleuchten.
Das Ausmaß der Regulierung entscheidet schließlich auch über die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Saatgutwirtschaft. Die Europäische Union hat sich im „Lissabon-Prozess“ das ehrgeizige Ziel gesetzt, die EU zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt voranzutreiben. Garlich von Essen, Generalsekretär des europäischen Saatgutverbandes ESA stellt dar, ob die Saatgutwirtschaft "Schrittmacher" in diesem Prozess sein kann oder den Anschluss verliert.
Programm: 
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Internationaler Saatgutkongress 2007 Mittwoch, 14. November 2007, ab 10.00 Uhr
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Begrüßung und Einführung Dietrich Holler, Chefredakteur Agrarzeitung Ernährungsdienst, Frankfurt am Main
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Saatgutgesetzgebung in der EU - Notwendigkeit einer Modernisierung?
Dr. Michael Flüh, Abteilungsleiter GD Sanco, EU-Kommission, Brüssel
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Patente und Sortenschutz - (K)eine Bedrohung für eine nachhaltige Saatgutindustrie und Landwirtschaft?
Dr. Michael Kock, Global Head IP Seeds & Biotechnology, Syngenta Crop Protection AG, Basel
Europäische Saatgutindustrie der Zukunft - Wünsche und Wirklichkeiten"
Garlich von Essen, Generalsekretär European Seed Association (ESA)
Diskussion: Patent auf Leben - Biopiraterie, Überregulierung - Wessen Saat geht auf?
- Gemeinsame Interessen im Wettbewerb
Moderation: Dietrich Holler, Chefredakteur Agrarzeitung Ernährungsdienst
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Der Saatgutkongress findet im Convention Center (CC), Saal 1, statt und beginnt um 10.00 Uhr. Die Eintrittskarte zur Agritechnica 2007 berechtigt zur Teilnahme am Saatgutkongress. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erwünscht.
Interessenten erhalten das Veranstaltungsprogramm bei der Agrarzeitung Ernährungsdienst, Deutscher Fachverlag GmbH, 60264 Frankfurt am Main, Tel. 069/7595-1260, Fax: 069/7595-1580 oder E-mail: helga.knauf@dfv.de. 
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